Antrag nach HKÜ Art.21 beim Bundesamt für Justiz

Zunächst habe ich formal diesen Antrag nach Haagener Kinderschutzübereinkommen Art.21 gestellt, um den Umgang wieder herzustellen:
18.06.2015 Antrag nach HKÜ Art.21 zur Herstellung des Kontakts

Danach passierte erstmal nichts, bis ich beim BAFJ telefonisch nachfragte – darauf erhielt ich dann folgende Rückmeldung:
05.08.2015 Vorläufiger Verlust des Antrags

Die geforderte und dem Abkommen entsprechende Vollmacht habe ich dem BAFJ zukommen lassen. Der Antrag wurde unverändert in die Schweiz weitergeleitet. Es folgte dann diese Antwort:
14. 08.2015 Rückmeldung vom EJPD

Der Fall scheint sehr komplex mit einer längeren juristischen Vorgeschichte. …“ – dem widerspricht keiner – Schweizer Behörden versuchen mit allen Tricks ihre Verbrechen zu decken und den Kontakt zwischen mir und meiner Tochter zu beenden.

Ich schildere die Umstände und schicke dem EJPD einige Belege für die Misshandlung von Celina und die ständigen Rechtsbeugungen:
20.08.2015 Antwort an EJPD mit Schilderung der Situation

Die Antwort:
08.09.2015 Antwort des EJPD

 

Sie versuchen ihren Widerwillen zu verschleiern, geben sich aber nicht die Blöße zu behaupten, dass das HKÜ keine Anwendung finden würde:
Ob das HKÜ im vorliegenden Fall Anwendung findet, wäre bei Verfahrenseinleitung näher zu prüfen. Da das derzeit geltende Besuchsrecht offenbar von einem Zürcher Gericht festgesetzt wurde und in der Annahme, dass die örtliche Zuständigkeit auch weiterhin in der Stadt Zürich gegeben sei, ist eine Abänderungsklage beim Bezirksgericht Zürich einzureichen

Man stellt also das HKÜ in Frage und versucht also mich erneut in komplizierte, kostenträchtige und in der Schweiz aussichtslose Verfahren zu verwickeln:
Unsere Zentralbehörde besitzt im Rahmen des HKÜ lediglich beratende und vermittelnde Funktion und übt insbesondere keine anwaltschaftliche oder richterliche Tätigkeit aus. Im Bereich rein zivilrechtlicher Verfahren ausserhalb des HKÜ haben wir keinerlei Beratungs- und Handlungskompetenz.

Grundsätzlich geht es beim Haagener Kinderschutzübereinkommen darum, Schaden vom Kind abzuwenden. Wortwörtlich im Abkommen:
Art.7 b) weitere Gefahren von dem Kind oder Nachteile von den betroffenen Parteien abzuwenden, indem sie vorsorgliche Massnahmen treffen oder veranlassen;“

Das scheint in der Schweiz nicht zu gelten.

Meine
15.09.2015 Antwort an das EJPD

In Deutschem Recht, Celina ist Deutsche Staatsbürgerin, gilt nach BGB §1684:

(1) Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt.

(2) Die Eltern haben alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert. Entsprechendes gilt, wenn sich das Kind in der Obhut einer anderen Person befindet.